Wände

Innenwände aus Trockenbaumaterialien werden in Ständerbauweise mit Unterkonstruktionen aus Metall oder Holz errichtet. Auf diese Weise wird ein- oder beidseitig eine Beplankung aus Gips- oder Holzwerkstoffplatten aufgeschraubt. Die Unterkonstruktion ist umlaufend an Wänden, Decke und Fußboden befestigt. Die Beplankung wird je nach Brand-, Schall- oder Wärmeschutzanforderung ein-, zwei- oder dreilagig ausgeführt.

Trockenwände sind das Mittel der Wahl bei hohen Schall- und Brandschutzanforderungen und bei Vorwandinstallationssystemen. Sie eignen sich insbesondere zum Einziehen dünner Wände. Es handelt sich um einen baubiologisch wohngesunden Baustoff, der sich sehr gut mit ökologischen Dämmmaterialien verbinden lässt. Ein spezieller Gipskarton bietet sogar die aktive Entfernung von Schadstoffen aus der Raumluft. Die Produktion und Errichtung von Trockenwänden verbraucht bis zu einem Drittel weniger Primärenergie als eine vergleichbare massive Wand.

Vorteile

Hier die Vorteile auf einen Blick:

  • Kurze Bauzeit, da Trocknungszeiten feuchter Baumaterialien entfallen

  • Kostenersparnis

  • problemloser Rückbau

  • für nachträglichen Einbau optimal geeignet da geringes Schmutzaufkommen

  • Kein statischer Nachweis erforderlich

  • Guter Schalldämmwert bei fachgerechter Herstellung

Spezielle Anforderungen

Für spezielle Anforderungen stehen zur Verfügung:

  • umsetzbare Trennwände, Schrank-, Schiebe- und Faltwände

  • Wandvorsatzschalen

  • Heiz- und Kühlwandsysteme

  • Strahlenschutzwände

  • luft- und wasserdampfdichte Wände

  • durchschusssichere Wände

  • Wandsysteme für Reinräume und feldfreie Räume